Carin E. Stoller – Malerei 2014–2019

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Christoph Hessel, Klaus Kowalski, Franz Schneider, Dorothea Weihrauch, Carin E. Stoller – Malerei 2014–2019, 64 Seiten, 70 Abb., Format 21 x 29,7 cm, Kunstverlag Josef Fink, ISBN 978-3-95976-234-2

ISBN 978-3-95976-234-2 Kategorie:

Beschreibung

Stillleben! Still-Leben? Das ist nicht die Devise der Malerin Carin E. Stoller, die hier mit einer beachtlichen Gruppe von Bildern aus ihrem Œuvre in Erscheinung tritt – den Stillleben. Die Auswahl der Motive ist aber durchaus exzentrisch. Nach einer Stillleben-Reihe, die bis 2015 entstand und sich hauptsächlich mit Blumen, Obst- und Gemüsegruppierungen auseinandersetzte (vgl. hierzu den Band „Carin E. Stoller – Malerei 1992–2013“), widmet sich die Malerin nun den meist unbeachteten Überbleibseln eines Essens: auf einem oder mehreren Tischen unbeachtet herumstehenden Resten, Tellern, Bestecken, Gläsern oder fast unkenntlich im Abwaschbecken gestapeltem Geschirr.

Carin E. Stoller hat – im Allgäu aufgewachsen – an der Universität München Kunsterziehung und an der dortigen Akademie der Bildenden Künste Malerei studiert. Parallel zu ihrer schulischen Tätigkeit hat sie immer ihre künstlerischen Arbeiten weiterverfolgt und beteiligt sich regelmäßig an Ausstellungen.

Thomas-Dachser-Gedenkpreis 2020 an Carin E. Stoller

Carin E. Stoller hat den Thomas-Dachser-Gedenkpreis 2020 der Stadt Kempten erhalten. Die 1950 in Lindenberg geborene Künstlerin, heißt es in der Jury-Begründung, „hat eine völlig eigenständige Bildsprache entwickelt, in der es nicht um eine faktische Bestandsaufnahme oder die Entwicklung von Sinnbildern geht. Vielmehr zelebrieren ihre Werke die Farbe und untersuchen das Verhältnis von Raum und Objekt. In ihren perfekt ausbalancierten Kompositionen arbeitet die Malerin mit abstrakten Brüchen und perspektivischen Verschiebungen, die Raum für Interpretation lassen. In technischer Beherrschtheit erfasst Stoller scheinbar Banales, etwa ein Wasserglas, und verleiht ihm dabei etwas beinahe Magisches und schärft unser Bewusstsein für die Schönheit des Alltäglichen.“

Bis zum 2. Oktober 2020 sind Bilder von Stoller in einer Sonderausstellung im Marstall (Alpin-Museum), Landwehrstraße 4, 87439 Kempten (Allgäu), zu sehen.

Weitere Informationen zur Preisvergabe

YouTube-Video zu Carin E. Stoller

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