Beschreibung
Eine zuverlässige Wasserversorgung war für Städte und Klöster seit jeher überlebenswichtig. Auch St. Gallen blickt auf eine bewegte Geschichte der Wasserversorgung zurück, die schon mit Gallus’ Niederlassung an der Steinach ihren Anfang nahm. Durch das Anwachsen der Bevölkerung und den wirtschaftlichen Aufschwung stieg der Wasserbedarf stetig an und führte immer wieder zu bedrohlicher Knappheit. Aus diesem Grund mussten neben den beiden prägenden Stadtbächen Steinach und Irabach stets neue Quellen gefasst werden, um die Wasserversorgung von Kloster und Stadt langfristig zu sichern.
Anhand überlieferter Verträge und historischer Stadtansichten zeichnet diese Publikation die Entwicklung der St. Galler Wasserversorgung vom Mittelalter bis in die Neuzeit nach. Sie erzählt von Brunnen und Wasserleitungen, von Wasserrechten und Streitigkeiten, aber auch von der Zusammenarbeit zwischen Stadt und Fürstabtei bei diesem so zentralen Thema.
→ Weitere „vvaldo“-Broschüren, die im Kunstverlag Josef Fink erschienen sind



