Die Griechisch-Orthodoxe Allerheiligenkirche in München

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Korinna Zinovia Weber, Die Griechisch-Orthodoxe Allerheiligenkirche in München – Ein Bauprojekt der Ökumene als kulturelle und geistige Brücke zwischen Ost und West, 160 Seiten, 117 Abb., Format 19 x 24 cm, 1. Auflage 2023, Verarbeitung: Hardcover Fadenheftung, ISBN 978-3-95976-457-5

ISBN 978-3-95976-457-5 Kategorie:

Beschreibung

Die zwischen 1993 und 1995 errichtete Griechisch-Orthodoxe Allerheiligenkirche an der Ungererstraße in München hat für ihre Gemeinde, die Stadt und die Ökumene eine besondere Bedeutung. Ihre Vorgeschichte beginnt bereits Anfang der 1980er Jahre – damals wurde der Griechisch-Orthodoxen Gemeinde die an gleicher Stelle befindliche, 1929 nach Plänen von Richard Steidle erbaute katholische Allerseelenkirche von der Erzdiözese München und Freising zur Nutzung zur Verfügung gestellt. In die heutige Kirche, entworfen und gebaut von Robert Brannekämper sen., wurden Teile der Bestandsmauern integriert und zugleich traditionelle Bauelemente orthodoxer Kirchen mit zeitgenössischem Aussehen verbunden.

Dieses Buch dokumentiert erstmals die umfangreiche Baugeschichte beider Kirchen mit bisher unpubliziertem Archivmaterial und trägt damit als proaktive Denkmalpflege zur langfristigen Erhaltung und historischen Einordnung des heutigen Bauwerks bei.

Video-Teaser zum Buch

Die Autorin

Dr. Korinna Zinovia Weber (* 1990) wuchs in München in einer deutsch-griechischen Familie auf. Sie studierte Architektur an der Technischen Universität München und an der Ecole Nationale Supérieure d’Architecture Paris-La-Villette. Als Preisträgerin des ICCC Student Design Wettbewerbes 2014 (Team 3. Preis) stellte sie ihre Projekte zum Thema soziale Integration bei der UN in New York und Beijing vor. Nach ihrem Studium promovierte sie an der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne über Sanierungen von Massenwohnungsbau der Nachkriegszeit (Les „vestiges“ de l‘opération Million dans l‘oeuvre de Georges Candilis – Actualités et Strategies de sauvegarde pour un patrimoine du second après-guerre), finanziert durch die Promotionsförderung der Studienstiftung des deutschen Volkes. Von 2019 bis 2023 war sie Lehrbeauftragte und Projektmanagerin an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. 2022 erhielt sie für ihre Dissertation den Theodor-Fischer-Preis vom Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München. Sie lebt und arbeitet in Zürich und München.

Stimmen zum Buch

„Die griechische-orthodoxe Geschichte wird anhand ihrer Baukultur mit tiefen Einblicken erzählt (Bemalungen, aber auch die Situation mit den weißen Kykladen, die das Bild von Griechenland aus zentraleuropäischer, touristischer Sicht prägen). Die Qualität der Pläne, Layout und Fotos ist extrem hoch. Nicht nur das Material selbst, sondern auch die Platzierung bei den passenden Themen. Fotos vom Bau helfen sehr, ein Verständnis der Materialität zu bekommen und den Neubau in seiner Zeit zu lesen und das Gesamtthema von Architektur nicht als lineare Entwicklung, sondern als komplexes System von Raum-Zeit-Abhängigkeiten zu verstehen.“
Martin Roesch, MSc ETH Architektur

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