Latein. Tot oder lebendig!?

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Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur, Ingo Grabowsky (Hrsg.), Latein. Tot oder lebendig!?, 304 Seiten, 200 Abb., Format 22,5 x 24,5 cm, 1. Auflage 2022, Verarbeitung: Hardcover Fadenheftung, ISBN 978-3-95976-375-2

ISBN 978-3-95976-375-2 Kategorie:

Beschreibung

Totgesagte leben länger: Dass die Sprache Latein heute noch längst nicht am Ende ist, zeigt die große Sonderausstellung „Latein. Tot oder lebendig!?“ der Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur. Von Cicero über Hildegard von Bingen und Erasmus von Rotterdam bis zu Asterix – anhand von elf Biografien blickt die Schau im ehemaligen Kloster Dalheim auf die bewegte Geschichte einer vermeintlich toten Sprache und fragt nach ihrer heutigen Relevanz.

Latein war nicht nur über Jahrhunderte die Sprache der Klöster und Ordensleute. Als „lingua franca“ war es Verkehrssprache des Römischen Reiches und in weiten Teilen Europas. Autoren wie Cicero, Caesar, Vergil oder Horaz prägten das klassische Latein. Im frühen Mittelalter wurde es zur „Sprache ohne Volk“ und Verständigungsmittel der Gebildeten. Im Zeitalter der Renaissance und des Humanismus erlebte das Lateinische einen letzten Höhepunkt, ehe es die Nationalsprachen verdrängten.

Und heute? Wir addieren (lat. addere: hinzufügen) und subtrahieren (lat. subtrahere: wegziehen), Labello (lat. labium bellum: schöne Lippe) pflegt unsere Lippen und Ohro¬pax (lat. pax: Friede) lässt uns friedlich schlafen. Rundfunk- und Fernsehstationen bieten Sendungen in lateinischer Sprache an, der Papst twittert auf Latein und zu den berühmten Geschichten von Asterix kommen neuerdings die Abenteuer des Harrius Potter hinzu.

Der reichbebilderte Katalog zur Sonderausstellung Latein. Tot oder lebendig!? der Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur führt durch 2.100 Jahre bewegte Sprachgeschichte. Über 200 Exponate, darunter Alltagsgegenstände aus der Antike, wertvolle mittelalterliche Handschriften sowie Objekte aus der aktuellen Populärkultur erzählen vom Aufstieg und Fall des Lateinischen. Geschichtswissenschaftliche und philologische Beiträge untersuchen den früheren und heutigen Stellenwert der „Muttersprache Europas“ und zeigen, warum Latein noch quicklebendig ist.

Katalog zur gleichnamigen Sonderausstellung der Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur vom 13. Mai 2022 bis 8. Januar 2023. Weitere Informationen zur Ausstellung erhalten Sie ➜ hier.

Mit Beiträgen von Sigrid Albert, Cornel Dora, Helga Fabritius, Adam Gitner, Ingo Grabowsky, Andreas Joch, Hendrik Köplin, Matthias Laarmann, Jürgen Leonhardt, Tino Licht, Carolin Mischer, Josef Mühlenbrock, Verena Pfaff, Hans-Walter Stork, Wilfried Stroh und Jochen Walter.

Im Auftrag der Stiftung Kloster Dalheim ist im Kunstverlag Josef Fink außerdem erschienen:

 

Stimmen zum Buch

Der reich bebilderte Katalog zur Sonderausstellung „Latein. Tot oder lebendig!?“ – der allen Fachkollegen und Lateinfachbereichen an den Schulen dringend empfohlen sei – blickt auf die Höhen und Tiefen von über zweitausend Jahren Sprachgeschichte und dies auf 304 Seiten. Geschichtswissenschaftliche und philologische Beiträge untersuchen den früheren und heutigen Stellenwert der „Muttersprache Europas“ und zeigen, warum Latein auch heute noch quicklebendig ist.
Josef Rabl, Zeitschrift „Latein und Griechisch in Berlin und Brandenburg“, Heft 2/2022, S. 118-122

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