Kirche auf der Grenze

20,00  inkl. 7 % MwSt.

Jodock, Kirche auf der Grenze – Die St.-Thomas-Kirche in über 150 Jahren Berliner Geschichte, 288 Seiten, 265 Abb., Format 19 x 24 cm, 1. Auflage 2021, Kunstverlag Josef Fink, ISBN 978-3-95976-283-0

ISBN 978-3-95976-283-0 Kategorien: ,

Beschreibung

Über 150 Jahre deutsche und Berliner Geschichte rund um eine einzigartige Kirche: Die St.-Thomas-Kirche in Berlin-Kreuzberg stand immer wieder in besonderen Spannungsfeldern und Grenzsituationen.

In diesem Buch beleuchtet der Autor und erfahrene Stadtbilderklärer Jodock das räumliche und das geistige Umfeld der St.-Thomas-Kirche. Die große Geschichte des Landes bricht er an den Geschichten um die Kirche auf ein menschliches Maß.

Grundfragen an christlich-moralische Vorgaben einer Gemeinde werden verknüpft mit dem Leben der Menschen im Stadtteil. Theodor Fontane, Rio Reiser, Gustav Stresemann, Wim Wenders oder Otto Lilienthal haben einen Auftritt.

Die DDR-Mauer, die Hausbesetzer, die türkischen Zuwanderer, die dunklen Hinterhöfe – St. Thomas ist eine Kirche inmitten von Grenzen und Grenzüberwindungen. Die Grenzerfahrungen und Katastrophen der nationalsozialistischen Zeit bis hin zur Gegenwart mit Techno-Musik, neuen Flüchtlingen, Gentrifizierung und Corona-Krise zeigen: Hier finden sich viele Lehrbeispiele unseres Lebens.

Geschrieben für Nicht- und Neu-Berliner, für sich in der Geschichte Orientierende, für junge Menschen, für Gläubige sowie kirchlich Ungebundene, kurz: für die Mehrheit der Besucher in der St.-Thomas-Kirche, bietet dieses Lesebuch außerdem historische Leckerbissen für St.-Thomas-Kenner wie auch für Berlin-Unkundige. Lebendige Erzählungen rund um ein großes und besonderes Baudenkmal der deutschen Hauptstadt machen neugierig.

Der Autor

Jodock, geboren als Preuße mit norddeutschem und schlesischem Familienhintergrund, ist zertifizierter Stadtbilderklärer und Reiseleiter für JODOCK.Die Kulturvermittler (www.jodock.de). Er ist auch als Dozent beim Berlin Guide Institut tätig und seit 1988 Mitglied der evangelischen St.-Thomas-Gemeinde Berlin-Kreuzberg.

Stimmen zum Buch

„Gemeinsam mit dem Autor Jodock ist Ihnen eine ganz außergewöhnliche Publikation gelungen. In einem gut lesbaren, leicht verständlichen Text wird das untrennbar miteinander Verwobene von Stadtgeschichte, Sozial- und Kirchengeschichte zur Darstellung gebracht. Ein ungewöhnlich lehrreiches und gleichermaßen unterhaltsames Buch, das in das Haus eines jeden gehört, der mehr verstehen will von dem Berlin, wie es wurde, was es heute ist. Glück und Unglück, Narben und Heilung eines Berliner Innenstadtbezirkes werden hier wie unter einem Brennglas deutlich.“
Christhard-Georg Neubert, Vorsitzender der Stiftung Christliche Kunst Wittenberg

„Wegen der vielen detailreichen Schilderungen habe ich das Buch gerne gelesen, zumal es in Text und Bild sorgfältig gestaltet ist. Ich werde es auch als Nachschlagewerk nutzen – dabei helfen die im Inhaltsverzeichnis zu Beginn des Werkes angeführten Unterkapitel und das ausführliche Register im Anhang.“
Rosie Kühne, „Kiez und Kneipe“, Berlin, März 2021, Seite 5. Link zur vollständigen Rezension

„Haben Sie vielen Dank für die schöne druckfrische Publikation über die Berliner Thomasgemeinde, die schon allein beim Durchblättern anhand des guten Bildmaterials ein gutes Stück deutscher (Teilungs-)Geschichte offenbart. Von der schönen äußeren Form des Bandes ganz zu schweigen!“
Stefan Thiele, Chemnitz

„Zur St. Thomaskirche habe ich eine besondere Beziehung, daher trifft Ihr Buch auch inhaltlich ins Schwarze. Der Mariannenplatz (mit Besetzung des Rauch-Hauses, großen Straßenfesten und auch Straßenkämpfen) gehört ganz wesentlich zu meiner eigenen Biographie, und ich habe viele Projekte mit dem dort angesiedelten Kunstamt Kreuzberg zusammen gemacht. In den 1980er Jahren, in denen ich als Freiberuflerin für die Internationale Bauausstellung gearbeitet habe, war die Kirche oft Schauplatz von Versammlungen. Viele der auf den Fotos abgebildeten Personen kenne ich persönlich. Hans-Rudolf Plarre, der Architekt der Kirchenneubauten, war übrigens ein Freund meines Mannes. Und in letzter Zeit habe ich dort mehrfach Orgelkonzerte gehört, darunter von meinem Freund Ulrich Eckhardt, früher Leiter der Berliner Festspiele, der sich seit seinem Ruhestand ganz auf das Orgelspiel konzentriert hat. Das Foto zeigt ihn vor einem Konzert, die Kirche ist wegen Corona so leer. Sie sehen also, was für eine Freude Sie mir mit diesem Buch gemacht haben.“
Prof. Dr. Stefanie Endlich, Berlin

Pin It on Pinterest

Share This