Beuron an der Donau. Geschichte, Kirche und Kloster

11,00 

Hubert Krins, Beuron an der Donau. Geschichte, Kirche und Kloster, 80 Seiten, zahlr. Abb., Format 24 x 19 cm, 2. Auflage 2008

ISBN 978-3-89870-167-9

Beschreibung

Die Erzabtei St. Martin zu Beuron verdankt ihren Ruf den Benediktinern, die sich 1863 in den seit dem frühen 19. Jahrhundert aufgelassenen Stiftsgebäuden der zuvor hier tätigen Augustinerchorherren niederließen. Es war dies die erste Neugründung einer Benediktinerabtei außerhalb Bayerns nach dem Einschnitt der Säkularisation. Von Beuron gingen schon ab 1872 zahlreiche weitere Klostergründungen aus, so dass sich alsbald die Beuroner Benediktinerkongregation formte, die noch heute besteht und 20 Klöster umfasst.

Dieser Große Kunstführer führt in die Geschichte der beiden Beuroner Klöster ein und stellt deren kulturelle Zeugnisse ausführlich dar: die Barockkirche der Augustiner ebenso wie die von den Benediktinern hinzugefügte Gnadenkapelle, die Gebäude des Konvents mit ihrer Ausstattung und den Bildern der Beuroner Kunstschule wie auch die Mauruskapelle als erstes Zeugnis dieser besonderen Richtung der sakralen Kunst im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts. Viele Werke sind hier zum ersten Mal farbig abgebildet, einige waren bislang überhaupt noch nicht publiziert. Übersichtliche Zwischentexte behandeln besondere Bildzyklen oder Darstellungen, bieten aber auch Erklärungen zu klösterlichen Begriffen und zur Benediktinerregel, so dass jedem interessierten Besucher Informationen an die Hand gegeben werden, die ihm die ganz eigene Welt des mönchischen Lebens und Wirkens näher bringen.

Der Autor:

Prof. Dr. Hubert Krins. Geb. 1937 in Hamburg. Studium der Kunstgeschichte in Hamburg und in Dänemark. Von 1967 bis 2000 Tätigkeit am Landesdenkmalamt Baden-Württemberg, seit 1978 als Leiter der Außenstelle Tübingen. 1988 Honorarprofessor am Kunstgeschichtlichen Institut der Universität Tübingen. 2001 Kurator des Kunstarchivs der Erzabtei Beuron. Zahlreiche Beiträge und Veröffentlichungen zu denkmalpflegerischen, architektur- und kunstgeschichtlichen Themen, zuletzt: „Die Kunst der Beuroner Schule“ (1998), „Barock in Süddeutschland“ (2001), „Gnadenkapelle und Mauruskapelle in Beuron“ (2004).

„Das ist ja eine großartige Klostermonographie, die bis in die letzte Einzelheit befriedigt. Ich kenne Beuron kaum, war nur einmal kurz dort. Jetzt sehe ich gleichsam in die Klausur hinein, sehe die Schätze der Sakristei und die dem Fremden verborgenen Räume des Klosters.“
Prof. Dr. Hans Pörnbacher, Wildsteig

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