Hersbruck, Stadtkirche

4,00 

Dietrich Kappler, Daniel Hess, Stadtkirche Hersbruck, 32 Seiten, 30 Abb., Format 13,6 x 19 cm, 1. Auflage 2018, Verarbeitung: Broschur Klammerheftung, ISBN 978-3-95976-110-9

ISBN 978-3-95976-110-9 Kategorien: ,

Beschreibung

Wer mit dem Auto auf der Bundesstraße an Hersbruck (Regierungsbezirk Mittelfranken) vorbeifährt, kann die Stadtkirche Hersbruck nicht übersehen. Wer zu Fuß durch die Stadt geht, findet sie dagegen nicht gleich auf Anhieb. Als einstige Klosterkirche stand sie zusammen mit dem Kloster am Südwest-Rand der Stadt, direkt an der Stadtmauer.

Im Jahr 976 hatte Wiltrud von Bergen, die Witwe des Bayernherzogs Bertold, das Kloster der Benediktinerinnen Bergen (bei Neuburg an der Donau) gegründet. Zum Grundbesitz dieses Klosters zählten auch die Burg an der „Haderichsbrücke“, von der Hersbruck seinen Namen bekam, und ein dazugehörender großer Wirtschaftshof. Schon bald hatte Wiltrud zwischen Burg und Wirtschaftshof eine Kirche zu Ehren der Jungfrau Maria errichten lassen. Nachdem Hersbruck 1057 das Marktrecht erhalten hatte und der Bergener Konvent 1060/61 nach Hersbruck verlegt worden war, wurde die Klosterkirche auch die Kirche für die Hersbrucker. Das Hersbrucker Kloster wurde 1156 aufgelöst. Aus der Klosterkirche wurde eine Gemeindekirche. Während der gotische Chor aus dem späten 14. Jahrhundert stammt, wurde das barocke Langhaus im 18. Jahrhundert errichtet. Bedeutendes Ausstattungsstück ist der spätgotische Schreinaltar St. Maria und die vier Kirchenväter (um 1485). Es handelt sich um einen der größten an seinem Bestimmungsort erhaltenen Flügelaltäre in Franken.

Dieser reich bebilderte Kirchenführer gibt einen Einblick in den kunstgeschichtlichen und spirituellen Reichtum der Stadtkirche Hersbruck

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