Der Kosmas-und-Damian-Schrein, St. Michael in München

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Isabel Grimm-Stadelmann und Wolfgang Locher, Der Kosmas-und-Damian-Schrein, St. Michael in München, 32 Seiten, 34 Abb., Format 13,6 x 19 cm, 1. Auflage 2012, ISBN 978-3-89870-745-9

ISBN 978-3-89870-745-9 Kategorie: Schlüsselwort:

Beschreibung

Der Münchner Kosmas- und Damian-Schrein gehört zu den kostbaren Reliquiarien des Christentums, und die darin aufbewahrten sterblichen Überreste der beiden heiligen Arztpersonen finden heute noch große Verehrung. Ebenso kostbar ist aber auch der Standort des kunstvollen Schreins, die Kirche St. Michael in München, erbaut Ende des 16. Jahrhundert. Mit ihrem mächtigen Tonnengewölbe ist sie ein architektonisches Meisterwerk und gilt überdies als der  bedeutendste Kirchenbau der Renaissance nördlich der Alpen. Der Kosmas- und Damian-Schrein, der sich ursprünglich im Bremer Dom befand, bevor er in der Mitte des 17. Jahrhunderts nach München gelangte, ist ein Anziehungspunkt für kranke Menschen, die in der Konfrontation mit Leid dort göttlichen Beistand erhoffen. Und er steht im Mittelpunkt eines monatlichen Krankengottesdienstes in der Jesuitenkirche St. Michael. Auch viele Pilger aus Osteuropa besuchen den kunstvoll gearbeiteten Behälter mit den Überresten von Kosmas und Damian.

Dieser Kunstführer fasst die sich um Kosmas und Damian rankenden Legenden zusammen, erzählt von der Kultausbreitung der beiden Heiligen im Westen und geht auf die ikonographische Darstellung der beiden legendären Ärzte ein. Des weiteren schildert er die Herkunft der Reliquien und deren frühere Verehrung im Bremer Dom sowie ihre Überführung in das dem heiligen Michael geweihte Gotteshaus nach München. Der Hauptakzent liegt naturgemäß auf der detaillierten und mit vielen Erläuterungen angereicherten Beschreibung des wertvollen Schreins.

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