Milli und Sterz

21,31 

Ludwig Ott (Hrsg.), Milli und Sterz. Geschichten aus Bauerndörfern am Starnberger See, 376 Seiten, mehr als 600. Abb., Format 19 x 24 cm, 1. Auflage 2005

ISBN 978-3-89870-249-2 Kategorie:

Beschreibung

Untitled Document Pöcking, Possenhofen, Aschering und Maising bilden heute eine politische Gemeinde. Vor einem Jahrhundert war jedes dieser Dörfer noch ein kleiner Kosmos für sich, mit Ereignissen, Traditionen, Eigenarten und Geschichten. Eine alte bäuerliche Welt, fremd und zugleich faszinierend, ist auf vielen Fotografien festgehalten: das Leben von Kleinhäuslern, in dem „Milli und Sterz“, Milch und Kartoffelschmarrn, zum täglich Brot gehörten, Großbauernstolz und Patriarchen, Musikanten und Hoheiten, das Dritte Reich im Dorf, der erste Traktor.

Bis 1945 blieb der Alltag der Menschen in diesen Orten fast unverändert, doch dann begann sich das Rad immer schneller zu drehen: Kriegsflüchtlinge und Evakuierte aus München kamen ins Dorf, nach der Währungsreform Automobile und mit ihnen die immer rastlosere Zeit. An die früheren Zustände erinnerten bald nur noch Geschichten und die Fotografien in Familienalben oder auf dem Dachboden.

„Milli und Sterz“ ist eine kommentierte fotografische Reise durch Pöckinger Geschichten, die frühere Gewohnheiten und Verhältnisse lebendig werden lässt, ein Fotobuch, herausgegeben von Ludwig Ott, mit Texten von Heinz Diehl, Elisabeth Patrunky, Christine Peuker und Leonhard Poelt.

„Für das wunderbare Buch ‚Milli und Sterz‘ möchte ich mich sehr herzlich bedanken. Wir leben seit über 30 Jahren sehr gern in Pöcking und freuen uns, dass Bürger der Gemeinde mit viel Liebe und Sorgfalt Geschichtsbewusstsein schaffen und Ihr Verlag dies so schön präsentiert. Ihr Katalog macht große Lust auf Kunst!“
Gabriele und Klaus-Michael Ploss

Pin It on Pinterest

Share This