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Das Konstanzer Haus zur Kunkel

Im Konstanzer Haus zur Kunkel nahe beim Münster, kann man seltenen Schätzen mittelalterlicher Wandmalerei begegnen. Vielfältige Bildwelten öffnen sich: Man sieht fleißig webende Frauen, Szenen aus dem Parzivalroman und allegorische Darstellungen. Die Bilder geben technikhistorische Einblicke, erzählen amüsante Rittergeschichten und nehmen auf gelehrte Tugendprogramme Bezug. Wer genau hinschauen mag, wird aber auch entdecken, wie die moralischen Lehren durch die Malereien selbst unterlaufen werden.

Diese Schatzkammer mittelalterlicher Kunst erschließt ein neuer Führer, der am 18. Dezember im Kunstverlag Josef Fink erschienen ist. Die von Birgit Rucker und Steffen Bogen verfassten Texte der Publikation „Das Haus zur Kunkel – Mittelalterliche Wandmalereien in Konstanz“ sind im Kontext eines kunsthistorischen Seminars an der Universität Konstanz entstanden. Franz-Josef Stiele-Werdermann hat die Malereien mit Unterstützung von Kulturbüro und Konzilstadt Konstanz erstmals adäquat fotografiert. Entstanden ist eine ebenso anschauliche wie unterhaltsame Einführung in ein originelles Bildprogramm, das über die Stadt und Region hinaus neue Aufmerksamkeit verdient.

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Präsentation der Neuerscheinung „Das Haus zur Kunkel – Mittelalterliche Wandmalereien in Konstanz“; von links: Fotograf Franz-Josef Stiele-Werdermann, Autor PD Dr. Steffen Bogen, Verleger Josef Fink, Autorin Birgit Rucker (Foto: Julia Russ, Südkurier Konstanz)Präsentation der Neuerscheinung „Das Haus zur Kunkel – Mittelalterliche Wandmalereien in Konstanz“; von links: Fotograf Franz-Josef Stiele-Werdermann, Autor PD Dr. Steffen Bogen, Verleger Josef Fink, Autorin Birgit Rucker (Foto: Julia Russ, Südkurier Konstanz)

 

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