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Ludwig Mödl – Worte tastend suchen

Stefan Hauptmann, Sr. Tamara Steiner (Hrsg.), Ludwig Mödl – Worte tastend suchen. Gedichte, 96 Seiten, Format 13,6 x 19 cm, 1. Auflage 2016

9,90 €
Zum Inhalt

Vor fünfzig Jahren, am 29. Juni 1966, wurde Prälat Prof. em. Dr. Ludwig Mödl in Eichstätt zum Priester geweiht. Damals wählte er sich als Primizspruch das Wort: „Dass ich das Evangelium predige, gereicht mir nicht zum Ruhm, weil es mir als Pflicht obliegt: Denn wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predige“ (1 Kor 9,16). Er selber sagt darüber: „Da ich nicht wusste, welchen Spruch ich wählen sollte, habe ich gestochen. Und da zeigte mein Finger auf diese Stelle.“ Was beim Neupriester vor fünfzig Jahren zunächst Erschrecken war, prägte sein Leben und Wirken – im Öffentlichen und im Verborgenen.

„Worte tastend suchen“ zeigt nun eine verborgene, die lyrisch-poetische Seite des Verfassers ungezählter Predigten, Vorträge und Aufsätze. Eine kleine Auswahl Reimstrophen, in denen Ludwig Mödl einen Eindruck, eine Erkenntnis oder eine Erfahrung auf den Punkt des Evangeliums bringt, ist in diesem Büchlein dokumentiert. Ganz unterschiedlich sind diese Gedichte – manche von einer tiefen Spiritualität (Zu Psalm 130), andere klagend und fast anklagend (11. September), wieder andere lassen eine feine Selbstironie erkennen (Im Hotelzimmer).

 

Stimmen zum Buch

„Papst Leo XIII., der 93 Jahre alt wurde, hat bis ins hohe Alter Gedichte in Latein und Italienisch verfasst. Christoph von Schmid verdanken wir nicht nur Erzählungen, sondern auch Gedichte, die nicht selten vertont wurden. Manche dichterische Begabung wird oft spät entdeckt, nicht selten erst nach dem Tod wie bei Dag Hammarskjöld. Dass Professor Ludwig Mödl neben vielen anderen Fähigkeiten auch ein dichterisches Talent besitzt, wusste man schon länger, denn einige seiner Gedichte wurden bereits vertont und damit einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Das Goldene Priesterjubiläum, das der langjährige Rundfunkprediger, Professor, Regens und Spiritual in diesem Jahr feiern darf, ist nun Anlass gewesen, ihn zu bitten, seine dicht gefüllte dichterische Schublade zu öffnen, damit wenigstens eine kleine Auslese in einem Büchlein herausgegeben werden konnte. Es ist das Verdienst on Sr. Tamara Steiner und Pfarrer Stefan Hauptmann, die Gedichte ausgewählt und zusammengestellt zu haben. Der Verlag Fink hat die Veröffentlichung in gewohnt geschmackvoller Form ermöglicht. Im Vorwort würdigt der Direktor des Herzoglichen Georgianums in München, Prof. Winfried Haunerland, das Wirken von Professor Ludwig Mödl, der sich auch als Prediger in der Nachfolge von Romano Guardini und Eugen Biser in München St. Ludwig einen Namen gemacht hat.“
Ludwig Gschwind, „Mindel- und Zusambote“, Ausgabe vom 8.7.2016

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