HomeProgrammTheologie La Via de la Plata

La Via de la Plata

Angelika Hauser-Burgey, La Via de la Plata – Tagebuchauszüge einer Pilgerreise, gesehen mit den Augen und mit dem Herzen – El diario de peregrinación – visto con los ojos y el corazón, 188 Seiten, 84 Abb., Format 21 x 24 cm, 1. Auflage 2012

19,80 €
Zum Inhalt

Das Buch "La Via de la Plata" handelt von einem Jakobsweg, der eine Nebenrolle spielt. Bisher wird er von den Pilgern seltener begangen als der Camino Francès, der klassische Jakobsweg, der, von Frankreich her kommend, im Norden Spaniens verläuft.

Die Via de la Plata wurde vor ca. 2000 Jahren von den Römern gebaut. Ursprünglich verbindet sie Sevilla, die Hauptstadt Andalusiens, mit Astorga, einer bedeutenden asturischen Stadt; Astorga wiederum liegt am Camino Francès, der nach Santiago de Compostela führt. Im Laufe ihrer Geschichte diente die gepflasterte und befestigte Via de la Plata verschiedenen Mächten bei der Eroberung der iberischen Halbinsel. Seitdem im 9. Jahrhundert das Grab des Apostels Jakobus der Ältere in Galizien entdeckt wurde, pilgerten die von den Mauren unterdrückten Christen im Süden Spaniens nach Santiago de Compostela. Santiago ist die Hauptstadt Galiciens – und Ziel aller Jakobspilger. Entlang der Via de la Plata, die sich über hunderte Kilometer in Nord-Süd-Richtung durch vier Regionen Spaniens zieht, gibt es manches zu entdecken. Offenen Auges und offenen Herzens kann man als Pilger Land und Leute kennenlernen, dabei aber auch etwas über sich selbst erfahren.

Das Buch von Angelika Hauser-Burgey, das sich eng an Tagebuchaufzeichnungen der Autorin orientiert, wurde in Deutsch und Spanisch zugleich geschrieben. Zahlreiche Fotos, die auf dem Weg entstanden sind, ergänzen das Werk. So richtet sich dieses sehr individuelle Tagebuch einer Pilgerreise nicht nur an Wallfahrer, sondern auch an Menschen, die Freude an den beiden Sprachen haben.

Die Autorin
Angelika Hauser-Burgey,  1963 in Bräunlingen im Schwarzwald-Baar-Kreis geboren und dort aufgewachsen, erlernte das Kunsthandwerk zur Holzbildhauerin. Seit beinahe 25 Jahren lebt und arbeitet sie zusammen mit ihrer Familie als ausgebildete Jugend- und Heimerzieherin in einem Kinderheim im Westallgäu. Sie ist Mutter zweier mittlerweile erwachsener Kinder. Im Sommer 2009 machte sie sich alleine auf den Weg und pilgerte auf der  Via de la Plata, dem Pilgerweg des Südens, nach Santiago.

 

Stimmen zum Buch

„Ein durchgängig zweisprachig in Deutsch und Spanisch verfasstes Pilgertagebuch ist aussergewöhnlich … Ohne ins Anekdotische abzugleiten, lässt die Autorin uns Leser teilhaben an ihrem Pilgeralltag. Sie erzählt in kurzen, klaren Sätzen. Ihre grossformatigen Fotos, die das Werk illustrieren, mit zum Teil unkonventionellen Sujets, sind von großer Aussagekraft. Das gediegen gestaltete Tage-Foto-Buch hält Erinnerungen fest und weckt Lust, den Geist der Via de la Plata selbst zu wecken.“
Pfarrer Otto Dudle, ULTREIA Winterthur

„Die im Schwarzwald geborene Pädagogin Angelika Hauser-Burgey ist diesen Weg gegangen, hat sich selbst gesucht und ein teils erfrischendes, teils nachdenkliches und mit eindringlichen Fotos reichhaltig illustriertes Tagebuch darüber geschrieben. Das Besondere: Es ist zweisprachig, Freunde der spanischen Sprache werden wie Pilger und Suchende angesprochen.“
Dominik Bloedner, BADISCHE ZEITUNG

„Angelika Hauser-Burgey conoció España, su gente; aprendió un poco el idioma y descubrió su pasión por el flamenco. La Vía de la Plata es un diario muy personal, escrito con el corazón y acompañado de hermosas fotografías.”
Emma López, ECOS

„Seit Hape Kerkeling versuchen sich viele Pilger als Schriftsteller, aber noch nie hatte ich so etwas Wunderschönes wie das Buch von Frau Hauser-Burgey in Händen.“
Maria Sidonia Haas, Pilgerin und Autorin

„Mit diesem Buch können ‚Ehemalige‘ die Via de la Plata wieder erleben. Menschen, die sich auf diesen Weg machen möchten, ist es zur Einstimmung sehr zu empfehlen. Die Literaturliste ist nun um ein bemerkens- und empfehlenswertes Buch reicher.“
Hildegard Frohn, STERNENWEG

Nach oben