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Bischof Sproll und die Kunst

Franz X. Schmid, Bischof Sproll und die Kunst, 48 Seiten, zahlr. Farbabb., Format 19 x 24 cm, 1. Auflage 2004
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8,50 €
Zum Inhalt

Bischof Joannes Baptista Sproll von Rottenburg (1870-1949) ist einem breiteren Publikum vor allem als erbitterter Gegner des Nationalsozialismus vertraut - als einziger deutscher Bischof war er sieben Jahre aus seiner Diözese verbannt. Weniger bekannt ist sein großes Engagement als Förderer und Erneuerer der christlichen Kunst in der Diözese Rottenburg, die er den künstlerischen Strömungen der Moderne öffnete.
Diese Lücke zu schließen ist Anliegen des vorliegenden Buches. Ausgestattet mit rund 20 Abbildungen von Kunstwerken, die heute nur mehr schwer oder gar nicht mehr zugänglich sind, beleuchtet es die verschiedenen Aspekte seines Wirkens. Trotz schwierigster wirtschaftlicher und politischer Bedingungen ermöglichte Bischof Sproll während seines Episkopats (1927-1941) die Neuausstattung des Rottenburger Doms (1928) sowie den Neubau bzw. die Erweiterung von 45 Kirchen. Daneben war er als Förderer des Rottenburger Kunstvereins sowie als Mitbegründer der Beuroner Künstlertage für die zeitgemäße Erneuerung der kirchlichen Kunst in der Diözese von großer Bedeutung. Gegen die Kunstdiktatur des Nationalsozialismus setzte er die künstlerische und wirtschaftliche Förderung zahlreicher Künstler, die hier erstmals zusammenfassend und vollständig vorgestellt werden.

Von Pfarrer Franz X. Schmid liegen im Kunstverlag Josef Fink außerdem vor: "Marienbilder im Ulmer Münster" (2. Aufl. 2000) und "Munderkinger Passion - Flügelaltar, Schutzmantelchristus, Chorbogenkreuz" (1. Aufl. 2001).

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