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Wie P. Rupert Mayer noch heute Menschen bewegt

Stephan Mokry, P. Peter Linster (Hrsg.), „Ich schweige nicht“ – Wie P. Rupert Mayer noch heute Menschen bewegt, 104 Seiten, 28 Abb., Format 14,8 x 21 cm, Klappenbroschur fadengeheftet, 1. Auflage 2018

12,80 €
Zum Inhalt

Kann ein Jesuitenpater über 70 Jahre nach seinem Tod Menschen bewegen? Hat Pater Rupert Mayer SJ (1876–1945), der zu Lebzeiten den Nationalsozialisten widerstand und den Armen aufopferungsvoll half, im 21. Jahrhundert überhaupt noch etwas zu sagen?

Tatsächlich prägt der Münchner Ordensmann Menschen bis heute. Die Beiträge in diesem Buch bieten zum Abschluss der drei P.-Mayer-Gedenkjahre 2015 – (70. Todestag), 2016 (140. Geburtstag) und 2017 (30. Jubiläum der Seligsprechung) – Gedanken, Reflexionen und Zeugnisse, die P. Mayer für die Gegenwart erschließen. Daran wird deutlich, wie der Jesuit für die Autorinnen und Autoren auf unterschiedlichste Weise bedeutsam werden konnte, und das nicht selten erst auf den zweiten Blick oder gleichsam unerwartet.

Die Texte erweisen sich angesichts aktueller politischer Radikalisierung und karitativer Konfliktfelder als Besinnung auf einen Mann, der Vorbild für ein christlich orientiertes Engagement in Kirche und Welt ist. P. Mayer ermutigt, sich in den Veränderungsprozessen der modernen Welt für Recht und Gerechtigkeit sowie für die zeitgemäße Verkündigung der Frohen Botschaft von Jesus Christus einzusetzen und nicht zu schweigen, wenn ein klares Wort notwendig ist.

Mit Beiträgen von Lothar Altmann, Papst Benedikt XVI., Michael Hartmann, Konrad Hilpert, Elke Hümmeler, Stefan Kiechle SJ, Ramona Kordesch, Hans Lindenberger, Peter Linster SJ, Reinhard Kardinal Marx, Stephan Mokry, Theo Schmidkonz SJ, Christian Springer, Hans Tremmel, Friedrich Kardinal Wetter und Hans Zollner SJ.


Die Herausgeber

Stephan Mokry ist Diplomtheologe und promovierter Kirchenhistoriker. Nach langjähriger Tätigkeit am Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der Kath.-Theol. Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, während der er eine Doktorarbeit über Kardinal Julius Döpfner verfasste, war er 2015/16 Leiter des auf zwei Jahre befristeten Projekts „2017: Neu hinsehen! Ein katholischer Blick auf Luther“ der KEB Sachsen-Anhalt und der Kath. Akademie des Bistums Magdeburg in Halle (Saale). Über das Münchner Bildungswerk führte ihn 2017 sein Weg in die Stiftung Bildungszentrum der Erzdiözese München und Freising auf den Freisinger Domberg als Referent für theologische
Erwachsenenbildung.

Peter Linster ist Jesuitenpater und Mitglied der Jesuitenkommunität an St. Michael in München. Nach seiner Priesterweihe 1976 war er knapp drei Jahre in Indonesien, bevor er für viele Jahre in die Seelsorge nach Deutschland zurückkehrte und in Hof (Saale) und St. Blasien als Kaplan, Religionslehrer, Krankenhaus-, Hochschul- und Schulseelsorger sowie als Gemeindepfarrer tätig war, dazwischen für Studien an die Loyola-University des Jesuitenordens nach Chicago ging. Seit 2005 ist er Präses der Marianischen Männerkongregation Mariae Verkündigung an der Bürgersaalkirche zu München und Vizepostulator im Heiligsprechungsprozess des Seligen Pater Rupert Mayers.

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