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Die Historische Kiedricher Orgel

Werner Kremer, Die Historische Kiedricher Orgel, 28 Seiten, 31 Abb., Format 17 x 25 cm, Broschur mit Klammerheftung, 1. Auflage 2017

5,00 €
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Die Kiedricher Historische Orgel, die im Ursprung nach der Erweiterung des Kirchenbaus nach 1500 entstand, ist uns nun über mehr als 500 Jahre erhalten geblieben. Fachkundige meinen, dass sie die älteste spielbare große Orgel Deutschlands (eventuell Europas) ist.

„Gerettet ward sie durch Sir John Sutton Baronet“: Dieser „Engländer“, wie die Kiedricher ihn nennen, erkannte 1857 den Wert dieser Orgel und rettete sie vor der Zerstörung. Ebenfalls half zum Erhalt der Orgel die Armut der Gemeinde im Zentrum der Barockisierung: sie konnte sich keine neue Orgel leisten, noch nicht einmal einen Umbau oder eine Reparatur.

In der gotischen Basilica minor St. Valentinus und Dionysius im Weindorf Kiedrich erklingt diese historische Orgel im gotischen Dreiklang zusammen mit den alten Glocken von 1389 und 1513 und dem liturgischen Chorgesang, gesungen nach Hufnagelnoten im gotisch-germanischen Dialekt des römischen Chorals, belegt durch eine Urkunde vom 17. September 1333.

Die Orgel erklingt in jedem Choralhochamt bzw. bei den liturgischen Feiern.


Mit Beiträgen von Josef Staab (†), Willibald Bibo, Antoine Jakobs und Werner Kremer.
Herausgegeben vom Kirchenbau-Verein Kiedrich e. V.

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