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50 Werke von Meisterinnen

Barbara König, 50 Werke von Meisterinnen. Ein Museumsführer für Baden-Württemberg, 120 Seiten, über 100 Abb., Format 13 x 21 cm, 1. Auflage 2012
50 Werke von Meisterinnen. Ein Museumsführer für Baden-Württemberg50 Werke von Meisterinnen. Ein Museumsführer für Baden-Württemberg

12,80 €
Zum Inhalt

Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts ist die Zahl der weiblichen Künstler im Vergleich zu den männlichen erschreckend niedrig. Dennoch sind einige Museen mit wertvollen Gemälden von Künstlerinnen ausgestattet, die kaum wahrgenommen werden. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Büchern, Vorträgen und Filmen über Künstlerinnen, jedoch Kunstwerke im Original zu sehen ist dadurch nicht zu ersetzen. Der Museumsführer stellt 50 Kunstwerke von 50 Künstlerinnen aus 40 großen und kleineren Einrichtungen in Baden-Württemberg vor, vorwiegend aus ständigen Sammlungen. Von Clara Peeters in Karlsruhe geht die Entdeckungsreise über Käthe Kollwitz in Ulm, Gerlinde Beck in Stuttgart bis zu Pipilotti Rist nach Mannheim.

Neben einer knappen Übersicht mit Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und Internetadresse werden die Museen kurz beschrieben. Ein Textteil erläutert die mit Farbfotos abgebildeten Werke und erschließt die Biografie der Künstlerin. Eine Liste der übrigen ausgestellten Werke von Künstlerinnen vervollständigt die Museumsinformationen.

Der Ratgeber ist ein für jeden verständlicher Beitrag zum Thema „Werke von Künstlerinnen“: Er erleichtert eine gezielte Sicht auf die Ausstellungsorte, die unterschiedlichsten Künstlerinnen und ihre Werke, auf ihre Bilder, Skulpturen, Objektkunst und Installationen. Er weckt die Neugier auf wenig beachtete Kunstschätze in ihrer unverhofften Vielfalt, erstaunlichen Eigenwilligkeit und schöpferischen Qualität.

"Hier spricht eine Liebhaberin. Nicht im deutschen Sinn, wo der Begriff inzwischen von den Finanzbehörden okkupiert ist, sondern in der positiven Tradition des britischen amateurism. Dementsprechend geht es nicht um einen forcierten Beitrag zur Geschlechterforschung, sondern, eher pragmatisch, um die gezielte Suche nach einer bis weit ins 20. Jahrhundert hinein fast verschwindenden Minderheit. … Der sorgfältig gestaltete Band weckt die Neugier auf eine Begegnung mit den Originalen. Das ist für einen Museumsführer noch stets die beste Empfehlung."
Landesstelle für Museumsbetreuung Baden-Württemberg

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