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Sibilla von Bondorf

Werner Heiland-Justi, Sibilla von Bondorf. Malerin von heiligen Frauen und Männern, 48 Seiten, zahlr. Abb., Format 27 x 21 cm, 1. Auflage 2010

15,00 €
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Am Ende des 15. Jahrhunderts blühte im Klarissenkloster in Freiburg i.Br. noch die mittelalterliche Buchkunst – trotz aufkommendem Druck von Büchern und Bildern. Die Bücher wurden von Hand auf Papier oder Pergament geschrieben, mit kostbaren Initialen verziert und mit wundersamen Miniaturen auf Pergament ausgeschmückt. Drei Schreiberinnen des Freiburger Klosters sind namentlich bekannt, ebenso ist der Name der Malerin überliefert: Sibilla von Bondorf. Ihre Bilder, zumeist nur 7 cm x 10 cm groß, sind fein gezeichnet und von wundersamer Farbigkeit. Neben kräftigem Rot, Grün und Blau nutzte Sibilla Gold und Silber, um ihren Werken einen seltenen Glanz zu verleihen. Obwohl die Originale heute in Freiburg, Karlsruhe, München, Leipzig und London bewahrt sind, also ihre Schicksale haben, haben sich die Bilder sehr gut erhalten. Die Szenen schildern, realistisch und heiter, das Leben und die Taten besonders des hl. Franz von Assisi, der hl. Klara von Assisi und der hl. Elisabeth von Thüringen. Der fröhlichen Frömmigkeit und der heiteren Farbigkeit der Bilder kann sich auch ein heutiger Betrachter nicht entziehen.

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