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Schloss Aulendorf

Rudolf Brändle, Hans Dreher, Herbert Fecker, Hubert Krins, Andrea Schaller, Schloss Aulendorf, 112 Seiten, zahlr. Abb., Format 21 x 21 cm, 1. Auflage 2007

9,80 €
Zum Inhalt

Schloss Aulendorf (Landkreis Ravensburg) ist seit 1930 ein in die Denkmalliste eingetragenes überregional bedeutsames Werk der südwestdeutschen Kultur- und Baugeschichte. Nicht weniger als fünf Stilepochen verschmelzen in dem über Jahrhunderte gewachsenen Bau und zeugen so von dessen wechselvoller Geschichte und Nutzung.

Die Geschichte der ursprünglich einfachen Burganlage und ihrer Bauherren, der Grafen zu Königsegg, reicht bis in das 14. Jahrhundert zurück. In der Nachkriegszeit wechselte das Schloss mehrmals den Besitzer, bis es schließlich 1987 in eher ungewöhnlicher Weise in das Eigentum des Landes Baden-Württemberg kam. In den Jahren 1989 bis 1996 wurde das Schloss Aulendorf in einer bis heute einmaligen Rettungsaktion vor dem endgültigen Verfall gerettet und nach erfolgreicher Sanierung einer neuen Nutzung durch die Stadt Aulendorf und einer Zweigstelle des Württembergischen Landesmuseums Stuttgart zugeführt.

Die reich illustrierte Publikation enthält vier Expertenbeiträge – behandelt werden der geschichtliche Hintergrund des Schlosses und der Grafen zu Königsegg, Aspekte des Denkmalschutzes sowie die planerischen und baulichen Herausforderungen der Sanierung. Diese Gesamtschau bietet dem interessierten Leser einen umfassenden Einblick in die unterschiedlichen Sichtweisen der an der Sanierung beteiligten Fachleute.

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